Balsam der Weltmeisterschaft? Unsere Turnvereine!

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Das Undenkbare machbar machen mit den Turnvereinen

schweizer faustball nati 1Alle elf Mitglieder des Organisationskomitees um Präsident Toni Meier sowie auch die grosse Mehrheit aller Helferinnen und Helfer, die mit ihrem Einsatz die Faustball-WM in Winterthur ermöglichen, stammen aus den Turnvereinen der Region.

Angefangen hat alles an der Spielleitersitzung der Region Winterthur und Umgebung (WTU) im März 2015. An jenem Abend wurde den anwesenden Vertretern der Turnvereine das Projekt «Faustball-WM 2019 in Winterthur» präsentiert. Mit dabei waren der Schweizer Nationaltrainer Oliver Lang sowie Markus Fehr, der beim NLA-Spitzenverein Elgg-Ettenhausen sowohl den Nachwuchs als auch die erste Mannschaft betreut.

«Noch an diesem Abend wurde spontan entschieden, dass wir für die Faustball-WM 2019 eine Kandidatur einreichen werden. Drei Viertel aller anwesenden Turnvereine haben ihre Unterstützung zugesichert», blickt der heutige OK-Präsident Toni Meier auf diesen Abend zurück. Im Oktober 2015 erhielt die Kandidatur aus Winterthur den Zuschlag und wenige Monate später wurde der Trägerverein für die 15. Faustball Weltmeisterschaft gegründet.

 

Grosse Hilfe der Turnvereine

12 der 13 Mitglieder dieses Trägervereins sind Turnvereine. Es sind dies die Männerriegen Altikon, Hegi, Hettlingen und Rorbas, die Faustballriege Dägerlen, der Faustballverein Elgg, der Männerturnverein Illnau sowie die Turnvereine Neftenbach, Oberwinterthur, Pflanzschule, Töss und Seuzach. Einziger Nicht-Turnverein ist der Ball-Spiel-Verein Ohringen. «Ohne die Unterstützung der Turnvereine könnten wir diese Faustball-WM in Winterthur unmöglich durchführen», betont Toni Meier. «Alle elf Mitglieder unseres Organisationskomitees stammen aus Turnvereinen, genauso wie die grosse Mehrheit der Helfenden während der WM.»

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16'000 Helferstunden sind nötig, damit die Faustball WM in Winterthur vom 11. bis 17. August ein Erfolg wird. Und da sind die unzähligen Stunden, welche die OK-Mitglieder und ihre Helferteams seit 2016 leisten, noch nicht miteingerechnet. Diese 16'000 Helferstunden sind einzig und allein nötig für den Auf- und den Abbau sowie die Durchführung des Faustball-Grossevents. Keine Frage: Die grösste Faustball-WM der Geschichte mit 18 Nationen aus fünf Kontinenten ist ein Kraftakt.

 

Faustball hat eine lange Tradition

Ein Kraftakt, den die Organisatoren ohne die Turnvereine nicht stemmen könnten. Rund drei Viertel der Helfereinsätze sind bereits vergeben worden. Die meisten davon an Mitglieder aus den Turnvereinen der Region Winterthur. «Wir profitieren extrem davon, dass die Faustballriegen in die Turnvereine integriert sind und daher nicht nur die Faustballriegen, sondern die Gesamtturnvereine mithelfen», freut sich Toni Meier. «Wir haben aber immer noch viele Helfereinsätze zu vergeben. Vor allem für den Festbetrieb am Finalwochenende und für den Abbau.»

Der Faustballsport hat innerhalb der Turnszene eine lange Tradition. Früher spielten fast alle Turnvereine regelmässig Faustball. Im Zuge der Spezialisierung der Turnvereine haben sich dann immer mehr eigenständige Faustballriegen gegründet. Ein Ziel der WM-Organisatoren ist es nun, den Faustballsport in den Turnvereinen der Region Winterthur wieder stärker zu verankern. Unter anderem wurde dafür ein Nachwuchsprojekt ins Leben gerufen, das die 13 Mitglieder des Trägervereins dabei unterstützt, die eigene Nachwuchsförderung im Faustball auf- oder auszubauen. «Auf diese Weise wollen wir den Turnvereinen, die uns für die WM so tatkräftig unterstützen, etwas zurückgeben», sagt Toni Meier.
Hinweis: Vom 11. bis 17. August findet in Winterthur die Faustball Weltmeisterschaft statt. Tickets und alle weiteren Informationen gibt es unter www.fistballmwc.com
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Das OK der Faustball-WM in Winterthur

Toni Meier, Präsident, TV Pflanzschule
Fabio Schiess, Ticketing und Vizepräsident, TV Oberwinterthur
Tom Maurer, Events und Vizepräsident, MR Hettlingen
Frieder Koruna, Spielbetrieb, MR Altikon
Barbara Fehr-Hadorn, Geschäftsstelle, FB Elgg
Peter Strassmann, Marketing/Sponsoring, TV Töss
Patrick Hubmann, Finanzen, TV Neftenbach
Heinz Bächlin, Infrastruktur, FB Elgg
Thomas Hitz, Festbetrieb, MR Rorbas
Tanja Klinger, Personal, TV Töss
Thomas Meier, Bauchef, MR Hegi